Gehen, Fallen, Getragensein – Erfahrungen auf dem inneren Weg

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Gehen, Fallen, Getragensein – Erfahrungen auf dem inneren Weg

Wir, das Redaktionsteam des Blogs, haben uns zusammengesetzt an einem stillen Abend und uns gegenseitig gefragt: Was hat dich auf den inneren Weg geführt und was ist für dich überhaupt ein innerer Weg? Daraus hat sich (bei einem Glas Wein) ein spannendes, intimes Gespräch ergeben, das wir aufgenommen haben und nun die Essenz unserer Antworten im folgenden Artikel veröffentlichen. Vielleicht habt ihr Lust, euch selbst diese Fragen zu stellen und wesentliche Antworten mit uns zu teilen?

Viel Inspiration beim Lesen wünschen euch
Luna, Katrin, Deva und Rainer

Was hat mich auf einen inneren Weg geführt?

Katrin: In einem Satz würde ich sagen, dass das Scheitern mich auf einen inneren Weg geführt hat. Mit knapp 20 hatte ich eine schwere Krise mit starken Angstzuständen und ich musste, im Nachhinein würde ich sagen, durfte, genauer hinschauen, was in meinem Inneren eigentlich vorgeht. Es brach damals eine ganze Welt zusammen, die Welt von „es geht mir gut und ich kenne meinen Weg“. Schritt für Schritt wurde ich in dem Prozess zu Anteilen meiner Selbst geführt, die ich gar nicht kannte – vorwiegend Schattenaspekte.

Ausgelöst wurde die Krise durch die Wahrnehmung, dass das, was ich in der Welt sah, nicht wirklich real ist. Seit ich OM, meinem Lehrer, begegnet bin, kommt manchmal der Gedanke: Warum konnte ich nicht schon damals auf einen erwachten Menschen treffen, der mir hätte sagen können, dass meine Wahrnehmung gar nicht krankhaft war, sondern nur „verrückt“? Als Antwort folgt allerdings die Einsicht, dass ich damals noch nicht bereit gewesen wäre, ihn zu hören, denn ich war trotz Krise arrogant und besserwisserisch unterwegs. Die 15 Jahre, die dann folgten, würde ich als Beginn eines inneren Weges bezeichnen und sie haben mich letztlich auf die Begegnung mit OM vorbereitet.

Deva: Ich stand mitten in Berlin im Prenzlauer Berg und hörte innerlich einen Satz: „Du musst einen Lehrer finden.“ Das war vor ca. 20 Jahren. Damals wusste ich nichts von Spiritualität, einem Guru, geschweige denn einem „inneren Weg“. Das Schicksal führte mich kurz darauf in den Darshan mit OM. Ich saß vorn bei ihm auf dem Stuhl und er sagte: „Schau, ohne irgendwo hinzugehen.“ Da tat sich ein unendlicher weiter Raum in und um mich auf, der mir sehr vertraut vorkam, den ich so aber nie wahrgenommen hatte. Die Trennung, die sich in mir wie ein Loch anfühlte, war schlagartig weg. Das war der Beginn „meines“ inneren Weges.

Luna: Die Wahrnehmung, dass ich leide, dass ich mich mir selbst zuwenden und innere Wunden heilen möchte, hatte ich sehr früh und habe deswegen auch eine therapeutische Ausbildung begonnen. Schon damals spürte ich, dass ich die geistige Welt meiner Eltern verlassen muss, wenn ich mich wirklich entwickeln möchte. Dennoch würde ich aus heutiger Sicht nicht sagen, dass damit mein innerer Weg begann. Erst als ich mich mit all meinen Bemühungen, etwas Wesentliches zu wandeln in meinem inneren Erleben, gescheitert fühlte, hatte ich die Demut und den Wunsch, wirklich nach innen zu blicken. Es entstand damals eine tiefe Wahrnehmung, mich wie in einem Bannkreis zu befinden und keinen Ausweg zu kennen. Nicht aus mir heraus. Nicht aus dem heraus, was ich mir an psychologischem, therapeutischem Wissen angeeignet hatte. Es ging nicht mehr um das, was ich wusste, sondern um das, was ich nicht wusste bzw. kannte. Und an diesem Punkt traf ich meinen Lehrer.

Rainer: In meinem 28. Lebensjahr war ich am Tiefpunkt meines Lebens angekommen – ich wollte nicht mehr leben. Es gab keine Perspektive mehr, keine Freude, kein Inhalt, keinen Sinn. Ich wusste nur, so wie ich bisher gelebt hatte kann es nicht weitergehen. Ich war mit allem gescheitert.

So blieb nur die Frage nach dem Sinn des Lebens, ich wollte Antworten. Ich bin über verschiedene Praktiken, wie Tai Chi, Zen, Bücher und Lehrer auf den Weg gekommen. Doch der eigentliche innere Weg hat erst vor elf Jahren begonnen, durch meine Begegnung mit OM. Die Klarheit und Präzision seiner Worte und ein erstes wirklich inneres Erleben, ohne dass ich wusste, was da geschah – ich wusste nur, dass es geschah. Seither leitet mich die Frage, was ist innen und was ist außen?

Was bedeutet für mich ein „innerer Weg“?

Deva: In erster Linie ist der innere Weg für mich eine Umkehrung meiner Aufmerksamkeitshaltung von außen nach innen. Ein Unterscheidungsweg, auf dem ich das, was ich meinen Geist nenne, von meinem Herzen zu unterscheiden lerne. Für mich ist es tatsächlich ein Weg, ein Schritt für Schritt Gehen, denn ich kann nichts überspringen, um „erleuchtet zu werden“ – endlich. Was mir dabei hilft ist, mich konsequent an meine Erfahrung zu halten. Denn mein Geist hat blitzschnell zu allem ein Bild, ein Urteil, eine Geschichte. Und wenn ich mich in diesen verliere, ja, dann bin ich wirklich verloren, entwurzelt von mir selbst. Der innere Weg ist eine Anbindung an mich selbst, an den Moment. Er ist auch ein Weg in die Tiefe, ein Loslassen, ein Sterben. Sterben meiner Selbstbilder, meiner Vorstellungen wie das Leben ist, zu sein hat, wie andere Menschen zu sein haben, was mir zusteht und was nicht. Ein Sterben meiner Egozentrik und doch gleichzeitig eine vollkommene Besinnung auf mich – niemand anderer im Außen.

Rainer: Als ich in OMs Buch „Intelligenz des Erwachens“ den folgenden Satz gelesen habe, schoss ein Blitz durch mich: Binde mich so fest, du kannst, und lass mich nie mehr gehen.

Wenn ich diesen Satz jetzt höre, weiß ich noch tiefer, was er mir sagt: Bleib stehen!  Werde still!  Höre auf durch die Welt zu rennen, dein Glück zu suchen. Nur so scheint es mir überhaupt möglich zu sein, Realität von Vorstellungen, Bildern, ja von Lüge, von Unwahrheit zu unterscheiden. Wann folge ich meinem Geist und wann den Impulsen des Lebens?  Zu erforschen, wer ich nicht bin, um so dem näher zu kommen, wer oder was ich wirklich bin. Mich immer wieder neu dem zu stellen, was mir in meinem Leben begegnet. Zu erkennen und akzeptieren, dass niemand außer mir die Verantwortung für mein Leben hat, schuld daran ist. Nicht mal Gott.

Luna: „Der innere Weg ist ein Spießrutenlauf mit deinen Missverständnissen“. Dies sagte OM vor kurzem in einem Darshan. Das spricht mir aus der Seele, denn mein innerer Weg begann in dem Moment, als mir schwante, dass nicht das Leben selbst, meine Geschichte, meine Eltern oder Partner der Grund für meine Probleme sind, sondern die tiefen Missverständnisse in meinem Geist. Das Ich ist das Problem. Diese heiße Spur wird aufgenommen. Meine Erfahrung ist allerdings, dass dieses Pendeln zwischen einer kindlichen Opferidentität und der Bereitschaft zur wahrhaftigen Selbstbefragung noch lange andauern kann. Der innere Weg wird also immer wieder verlassen, um die alte Geschichte aufzunehmen und doch eine Ursache zu finden, außerhalb meiner eigenen Täterschaft. Und dieses Ringen gehört wohl dazu …  In seiner reinen und feurigen Essenz führt mich der innere Weg an die Frage: wer bin ich? Er weckt das natürliche Interesse an dieser Frage und zerstört all das, was un-wesentlich ist. Es ist ein Weg des Herzensfeuers.

Welche Bedeutung hat mein Lehrer, OM, auf diesem Weg?

Katrin: Obwohl ich in diesem Leben keinerlei Erfahrung mit spirituellen Lehrern hatte, bevor ich OM traf, wusste in dem Moment der Begegnung jede Faser meines Wesens, dass es das ist, was ich immer gesucht hatte.

Es gibt für mich in der Begegnung mit ihm keine andere Möglichkeit, als mich der Wahrheit zu stellen. OM ist ein liebevoller und kompromissloser Spiegel meines inneren Zustandes und wirkt als unermüdlicher „Reality Check“ ebenso zuverlässig, wie auch aufweckend, wann immer ich dem Schlaf verfalle.

In mir gibt es eine große Liebe und Nähe zum Thema des Guru Yoga. Einfach gesagt bedeutet das für mich, den Lehrer zu nutzen – ihm zu folgen, ihm zu dienen, ihn zu hören, ihn ganz in mich aufzunehmen, bis es keinen Unterschied mehr gibt zwischen ihm und mir. Es ist Gnade, ganz besonders in der westlichen Welt und in einer Zeit, in der es fast keine spirituellen Meister mehr gibt, auf jemanden zu treffen, der den Weg bereits gegangen ist.

Luna: Als ich OM das erste Mal traf, wurde in mir so tief die Liebe geweckt, dass mein Ich in die Knie ging. Ich konnte in dieser Begegnung eine Eindeutigkeit und Radikalität sehen, der ich mich instinktiv beugte und mich gleichzeitig auf eine unbekannte Art aufgerichtet fühlte.

Diese Verbindung mit dem Lehrer zeigte dann im Laufe des Weges den kindlichen Geist, der diese „Beziehung“ für sich benutzt: Der Lehrer wird auf den Thron gehoben, dann von diesem wieder heruntergezogen. Er muss herhalten für die Suche nach einem guten Vater und die Enttäuschung, wenn das nicht funktioniert. Er ist die Projektionsfläche für das, was ich selber nicht sein will und letzten Endes für den Tod. In all diesem Ringen IST er einfach und lässt sich in keiner Weise hineinziehen in die Machenschaften meines Geistes. Und weil dies immer wieder tödlich ist für meinen eigenen Machtanspruch, ist es dann letztlich befreiend, auf mich selbst zurückgeworfen zu sein und zu sehen. So lehrt mich der Lehrer zu sehen, was nicht ist und was IST.

Deva: Der Lehrer ist derjenige, bei dem ich weiß, er schaut in meine Seele und er kennt meinen Geist. Er weiß genau, wenn ich mich verrannt habe. Er spiegelt mich kompromisslos zurück, sowohl in der Liebe, als auch im Zorn. Wenn ich den Lehrer nutze und mich nicht verstecke, dann ist er ein Fährtenleger in das Innerste – meine Aufgabe ist es, seiner Spur zu folgen. Mein Verhältnis zu meinem Lehrer hat sich über die Jahre hin gewandelt. Am Anfang sah ich den Lehrer überwiegend außerhalb von mir selbst. Jemand im Außen, der mir „sagte, wo es langgeht“. Das ändert sich dahingehend, dass ich das, was mir mitgeteilt wird, in mir nachverfolge, prüfe und damit tiefer sinke in mich hinein. Die Fährte, die er legt, führt mich immer weiter nach innen. Ich höre ihn aus dem Innen- mehr und mehr.

Was suche ich auf diesem Weg? Was treibt mich an?

Rainer: Zum einen gibt es in mir noch den kindlichen Wunsch, es irgendwann geschafft zu haben und meinen Frieden bzw. meine Ruhe zu finden. Heil zu sein. Erwacht.

Zum anderen wächst ein Interesse des Erwachsenen an den puren Kräften von Yin und Yang und wie sie in mir und durch mich wirken. Was ist die Feuerkraft, wie wirkt Wasser? Ich habe immer weniger Lust auf Plagiate. Und auch auf die sich ewig wiederholenden Geschichten, die ich selber nicht mehr glauben kann („weil der Vater damals…..die Umstände so und so sind….ich sowieso falsch bin“ etc.) Mich fasziniert die Kampfkunst und dass sie auch im Kampf mit dem inneren Gegner anwendbar ist. Immer wieder erscheine ich mir – im inneren Dojo – wie ein Anfänger, und doch wächst die Lust aufs Training. Die Lust am Spiel der Kräfte.

Es gibt tief in mir den Wunsch, zu dienen und mich dem Leben zu schenken. Ich sehe die Schritte, die ich gehe und gehe weiter.

Katrin: Was suche ich auf diesem Weg? Was treibt mich an? Mein Herzenswunsch ist zu wissen, wer ich wirklich bin.

Deva: Ich strebe hin zu einem besseren Menschen. Ich will den Makel, den ich tief in mir spüre und der mich wie ein Dorn sticht, endlich loswerden. Ich möchte auch so heilig sein, so mächtig, so besonders, wie die großen Lehrer. Die Suche nach dem Glück treibt mich an… das war und ist vielleicht immer noch teilweise unterbewusst mein Antrieb. Doch wenn ich tiefer schaue, was mein Herz ehrlich will und auf gewisse Weise auch mein Geist, dann ist es der Wunsch zu wissen, wer ich wirklich bin. Anzukommen in mir selbst, bei mir und zwar unumstößlich.

Welchen Grenzen bin ich begegnet und was hat mir geholfen, da zu bleiben?

Luna: Wenn zerstörerische Kräfte walten und nichts von dem bleibt, was ich kenne oder glaube zu sein, wenn ein unsicherer, leerer Raum sich öffnet… das sind die heiklen Momente des inneren Weges. Es ist eine Versuchung, diesen offenen Raum anzufüllen, mit Verurteilung, Zweifel, destruktiven Gedanken. Diese Momente, direkt an der Grenze, sind wichtig für mich geworden. Hier still zu werden, diese große Intensität zuzulassen, keine Lösung finden zu wollen, mich anzuvertrauen. Ich vertraue meinem innersten Wunsch nach Wahrheit, obwohl oder gerade weil ich immer mehr das machtvolle Wirken von geistigen Kräften sehe und diesen Gegner ernst nehme. In Kontakt zu sein mit diesem innersten Wunsch, der mich auf dem Weg führt, ist der haltlose Halt in schwierigen Momenten.

Rainer: Eine Grenze für mich ist, wenn etwas durch OM oder die Sangha offengelegt wird, was ich verbergen möchte. Wenn es meine Schwäche zeigt, meine Unzulänglichkeit, mein Versagen. Und ich dann überzeugt bin: das war es, ich bin draußen, keiner will mehr etwas mit mir zu tun haben. Ich ein Feindbild aufbaue und dazu noch die Schuld den anderen gebe. Geholfen hat mir ein langsames Zurückkehren, indem ich mir den Mut nahm, OM und den Wegefährten wieder in die Augen zu schauen und zu erkennen, dass die Ablehnung, die ich bei den anderen gesehen hatte, nur in mir war. Zu sehen, dass ich selber dieses Spiel am Leben erhalte.

Eine harte Grenze ist es, wenn ich glaube, meine Freiheit zu verlieren. Wenn es innerlich enger und enger wird, ich mit dem Rücken zur Wand stehe und alles hinschmeißen und nur noch weggehen will. Und es gibt die Stimme in mir – die Stimme meines Herzens? – die weiß, dass es nicht wahr ist, die weiß, dass ich mir selber Leiden zufüge. Die mich immer schneller zurückkehren lässt. Und ich einfach weitergehe.  Nochmal und nochmal und schon wieder.

Katrin: Meine Grenzen haben immer wieder mit Stolz und dem vermeintlichen Verlust der Liebe zu tun. Es sind die Momente, in denen sich alles in mir aufbäumt und die Todesangst so stark an Intensität gewinnt, dass es unmöglich erscheint weiter zu gehen. Es ist dann so, dass ich erst einmal nichts tun kann, als einfach nur zu bleiben. Genau dieses Bleiben ist es aber, was ich als Herzensfeuer in mir wahrnehme und was mich leitet.

Ich begegne täglich kleinen Grenzen, zum Beispiel in Arbeitsprozessen, wobei es meistens um das Sehen von unreinen Machtimpulsen, um Beugen und um die Frage meines Vertrauens in den großen Fluss geht. Eine Erfahrung einer großen Grenze war, als OM mir in einem Moment vor vielen Jahren in einem Gespräch sagte, es sei ihm egal, ob ich bleibe oder gehe. Das war so ein Schlag! Und ein heißer Moment der Weichenstellung, in dem mir schlagartig klar wurde, dass es allein meine Wahl und meine Verantwortung ist, den Weg zu gehen – jeden Moment neu.

Weiterführende Literatur

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2 Kommentare

  1. Redaktionsteam - Born to Be

    Lieber Jonas!

    Vielen Dank für deine ehrlichen Antworten und den Mut dich mitzuteilen, auch mit dem Schatten des „Besser werden Wollens“. Wenn du ihn siehst, dann liegt er ja nicht mehr ganz im Dunkeln verborgen…

    Und Danke, dass du dich mit unseren Fragen auseinander gesetzt hast! Vielleicht ist das auch eine Einladung an weitere Blogleser, sich die Fragen selbst zu stellen und tiefer damit zu gehen.

    Grüße, Deva

    Antworten
  2. Jonas

    Herzlichen Dank! Viele Eurer Worte berühren mich tief.
    Auf den Inneren Weg hat mich ein tiefes Gefühl geführt, dass da noch mehr sein muss. Dass das Leben, so wie ich es erlebe doch noch nicht alles sein kann.
    Es ist ein inneres Ziehen hinter die Oberfläche sehen zu wollen und die Notwendigkeit mich mir ganz offen und ehrlich zuzuwenden.
    Was mich antreibt ist die Sehnsucht mir und vor allem dem Leben ganz nah zu sein. Und im Schatten ist ein großer Antrieb besser zu werden und alles, was an mir „falsch“ ist los zu werden.
    Die Grenze, der ich immer wieder begegne, ist die Intensität des Lebens auszuhalten. Nicht zu wissen was passiert, wenn ich mich hingebe und meinem Inneren folge.

    Jonas

    Antworten

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